Carolas Yoga-Blog

Hallo Ihr Lieben,

Blogs gibt es wie Sand am Meer, ja, ja, ich weiß 🙂 Aber: Kann man denn nicht genug Sand & Meer haben? Das ist doch wie mit Schuhen …

Dieser Blog ist ein Plaudern über das Leben, über Yoga gespickt mit vielen praktisch anwendbaren Tipps. Einfach Themen, die mich beschäftigen, vielleicht schwirren sie ja auch durch Deinen Kopf. Es müssen nicht immer die großen Dinge verändert werden, viele kleine erreichen genau das gleiche. Meinen Blog sehe ich auch als kleinen Reminder, frei nach dem Motto: „Ach ja stimmt. Das müsste ich mal wieder machen“ oder „So einfach, dass ich daran nicht gedacht habe.“ In diesem Sinne: Lass Dich inspirieren! Apropos, unter dem Punkt „Inspiration“ sind ebenso nette Anregungen, die Dein Leben leichter machen können…

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Herzlichst Deine Carola

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7. Juni 2021

Das Umgraben macht Freude, kann aber auch Rücken und Gelenke belasten. Als Faustregel gilt, dass der Stiel, z.B. eines Spatens, bis auf Brusthöhe gehen sollte, dann ist das Arbeiten rückenfreundlich.

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Ab ins Beet – und was hat das Klima damit zu tun?

Das Wetter ist ein Träumchen – für die Natur, für die Umwelt. Ja, ihr lest richtig. Es kann ja nicht immer nur Sonnenschein herrschen, dann vertrocknet die Erde (das sieht man ja in einigen Regionen der Welt). Wir haben mit der Erderwärmung ja schon genug zu kämpfen. Aber: Der kältere April und Mai waren gut für unsere Vegetation: Über die Nässe erfreute sich der Wald. Sie hat z.B. den Fichten geholfen, den Borkenkäfer in Schach zu halten. Auch die Gletscher haben profitiert. Die zusätzliche Schneeschicht bremste ihren Rückgang zumindest ein wenig, berichten Metereologen.

Davon redet aber kein Radio- bzw. TV-Moderator, wenn mal wieder vom „schlechten Wetter“, den „kalten Tagen“ etc. die Rede ist. Ständig wird impliziert: Es muss immer die Sonne scheinen, nur dann ist das Leben lebenswert. Das ist fatal, denn Meinungsmache, die dazu beiträgt, das viele Menschen seit mindestens 20 Jahren nur noch mit Sonne und Hitze zufrieden sind und bei grauem Himmel und Kälte schlechte Laune haben… Wenn in den Nachrichten stets gesagt wird „das es heute leider regnet“, entwickelt sich diese Einstellung zur Normalität. Aber Deutschland kann dem wettertechnisch gar nicht gerecht werden. Wir haben vier Jahreszeiten und das ist auch gut so.

Betrachten wir das Leben doch von der lockeren Seite und sehen das Positive in allem, wenn auswandern (noch) nicht in Frage kommt 😉

Die Nässe, also Wasser, fördert die natürliche Abwehr und Vitalität von Pflanzen. Zudem muss man nicht so oft gießen, schont die Ressourcen und den Geldbeutel. Scheint die Sonne wieder vom Himmel sorgt sie dafür, dass es blüht, wächst und gedeiht. Ich tummele mich jetzt auch wieder mehr im Garten. Nein, nicht nur auf der Liege ausruhend, sondern aktiv arbeitend.

Gartenarbeit sorgt für Bewegung, hilft beim Abschalten, erdet. Jedoch kann die unbequeme Bückhaltung, z.B. beim Unkraut jäten oder Einpflanzen, zu Rückenschmerzen führen. So ist eine dauerhaft gekrümmte Position eine der Hauptursachen für „Ich habe Rücken…“ Yoga oder Sport dann auszulassen ist keine gute Idee. Hier werden die Muskeln und Sehnen speziell bearbeitet, gestärkt und das trägt zur Lockerung bei. Man kann zumindest moderat etwas tun. Bei akuten, schlimmen Schmerzen ist natürlich der Arzt angesagt oder/und Schonung bzw. Pausieren.

Rückenfreundliche, ergonomische Gartengeräte sind eine Option, Schmerzen zu lindern, bzw. dem vorzubeugen. So schonen z.B. Heckenscheren mit einem geringen Gewicht Rücken und Gelenke. Weiche Unterlagen und Hocker helfen, die Kniegelenke und die Wirbelsäule zu entlasten. Hochbeete bzw. Unkrautstecher sorgen mit einem langen Stiel für eine aufrechte Körperhaltung und somit Erleichterung.

Hier noch mehr Tipps zur rücken- und kniegerechten Gartenarbeit:

* Erde oder Grünschnitt mit einer Schubkarre transportieren, statt im Eimer.

* Beim Bücken in die Knie gehen und versuchen, den Rücken gerade zu halten. Immer zuerst in die Knie gehen und erst danach den schweren Gegenstand hochheben. Das entlastet die Muskulatur der Oberschenkel und der Wirbelsäule.

* Aufheben eines Blumenerde-Sacks: Ein Bein aufstellen und den Unterarm auf den Oberschenkel stützen.

* Anstatt der großen schweren Gießkanne lieber zwei kleinere tragen.

* Nicht durcharbeiten: Gönne Dir Pausen! Wechsele die Positionen! Trinke zwischendurch!

Auch nach dem Gärtnern kannst Du Dir etwas Gutes tun!

YOGA ist beispielsweise eine der empfehlenswertesten Sportart (regelmäßig betrieben), wenn Du Deinen Rücken beweglich halten und stärken möchtest, bzw. Dein Rückenweh lindern möchtest. So wird die indische Lehre mit ihren geistigen und körperlichen Übungen mittlerweile sogar von Ärzten als Bewegungstherapie empfohlen. Zig wissenschaftliche Studien belegen: Das Training stärkt die Rumpfmuskulatur, die Dehnungsübungen lockern verspannte Körperstellen, die durch den Schmerz verkrampfen. Jetzt wird es handfest:

Bevor Du in den Garten gehst, nimm Dir drei Minuten Zeit. Dehne Deine Sehnen und Muskeln. Mach ein leichtes, kurzes Aufwärmtraining. Schüttele Dich. Laufe auf der Stelle. Strecke die Arme zum Himmel, „pflücke mit den Händen Äpfel“, gehe dabei auf die Zehenspitzen. Mache danach eine leichte Rückbeuge (Handflächen zeigen nach vorne, Füße fest auf der Erde). Aus dieser Position heraus nach vorne beugen – mit den Händen zu den Füßen (wenn das geht). Und wieder hoch. Mach das ein paar Mal. Zum Schluss nochmal Arme und Beine ausschütteln und „ab ins Beet“ oder „an den Rasenmäher“.

Nach der Gartenarbeit:

* Beuge Dich im Stand zu den Seiten. Ein Arm ist immer wie ein Bogen über Deinem Kopf, der andere hängt zur jeweiligen Körperseite und zieht nach unten.

* Winkle ein Bein nach hinten an. Fasse mit der Hand Deine Fessel. Ziehe den Fuß Richtung Po. Schieb Dein Becken nach vorne. Spürst Du einen Zug in der Oberschenkel-Vorderseite? Seitenwechsel.

*Gehe in den 4-Füßler-Stand und mache Katze-Kuh. Einatmen: leichtes Hohlkreuz und Kopf sanft in den Nacken (Kuh). Ausatmen: Katzenbuckel (dabei Bauchnabel Richtung Wirbelsäule ziehen), Kopf schaut nach innen. Mach das ein paar Mal.

* Wenn Du magst komme vom 4-Füßler-Stand in den herabschauenden Hund (Dreiecks-Position): Dehne Dich durch, Rücken, Beine, Arme (alles gestreckt). Fang an mit den Füßen zu treppeln, so, als würdest Du eine Treppe hochgehen, immer ein Knie beugen und eine Ferse vom Boden lösen. Atme lang und tief. Wenn Du Dich wohlig gedehnt fühlst, komme sanft aus dieser Haltung heraus. Rolle Dich Wirbel für Wirbel sanft nach oben. Feierabend!

Du brauchst mehr Bewegung, Dehnung, mental Health?Melde Dich zu einem Kurs an!

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Mai 2021: Yoga-Nidra (bei dem Wetter muss das sein 🙂 

Mittags-Schläfchen gemacht – hier mit Schnurrkonzert (leider nicht vertont) vom beliebten Yoga-Kater Willy. Wollte mich nur kurz etwas ausruhen und schon sprang unser Willy auf die Couch, rieb sein Näschen an meine Nase, begann zu schnurren, drehte sich mehrmals dabei im Kreise, bis er seine Position gefunden hatte (die er aber mehrmals noch wechselte). Ich konnte nicht aufstehen, es war so gemütlich. Und bei dem Konzert in Schnurr-Dur schliefen wir beide selig ein. Den Schnappschuss hielt dann mein Mann fest.

Ob mit oder ohne Stubentiger: Schon zehn bis 15 Minuten Powernapping regenerieren wunderbar. Yogis empfehlen: Speziell Frauen sollten 2x pro Tag ein Nickerchen machen, um ihr Nervensystem zu stärken, zu beruhigen. Das regeneriert 263a.png !
Ausprobiert und für gut befunden. 

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20.4.2021: Corona – der Schlüssel zum Zeit-Wohlstand?

Neulich habe ich in meiner Instagram-Story gepostet: „Mir reicht es, ich geh schaukeln“. Zum einen liebe ich schaukeln, dabei kribbelt es so herrlich in meinem Bauch! Und ich muss lachen, bekomme dieses dümmliche grinsen.

Aber der eigentliche Grund: Ich beobachte in meinem Umfeld, dass es vielen Menschen zunehmend schwerer fällt, gelassen mit der Corona-Situation umzugehen. Will heißen: Diese Verlangsamung, dieser Verzicht, diese Verunsicherung – auch durch die Regierung… Ich habe darüber nachgedacht, warum das nervt.

Und bin zu dem Schluss gekommen: WIR SIND WIE SÜCHTIGE AUF ENTZUG. Uns fehlen die sozialen Kontakte – privat, unter Kollegen, im Sport…In meinem Fall auch in den Präsenz-Yogakursen. Mir fehlt das gemeinsame Lachen, überhaupt ein Lächeln des anderen. Das Stöhnen in den Kursen, die Freude in den Gesichtern… Die vertrauten Gespräche nach den Übungen… Ich vermisse das Shoppen, das Essen gehen… Alles Dinge, die selbstverständlich waren, bis Corona kam…

Viele sind mittlerweile an einem Punkt, wo sie nicht mehr wollen. Sie haben so lange „durchgehalten“. Das ist typisch für Lebewesen, die auf Entzug sind. Wie oft hat jemand seine Diät genau in dieser Zeit abgebrochen… Aber wir können nicht abbrechen, denn wir hängen im Kollektiv zusammen. Also werden wir auf uns zurückgeworfen. Müssen uns genau mit all den Themen eines Entzugs auseinandersetzen: Ich will nicht mehr. Ich möchte bummeln gehen. Ich will keine Maske mehr tragen. Ich möchte in den Flieger steigen und ganz weit weg reisen… Könnten die Aussagen von Dir stammen? Depression. Unruhe. Mehr Appetit. Reizbarkeit. Schlafstörungen. Aggression – das sind einige der Zustände, die man auch Entzugserscheinungen nennt. Der eine oder andere, der dies liest wird jetzt vielleicht mit dem Kopf nicken.

Aber wir können all das nicht ändern. Es geht nicht. Punkt. Wir müssen da durch. Und zwar möglichst zufrieden.

Deshalb nimm die Einladung an, innezuhalten, Dich mit Dir selbst auseinanderzusetzen.

Entschleunigung kann ein Schlüssel zum ZEITWOHLSTAND werden. Wenn wir es zulassen. Gehörst Du zu denen, die ständig proklamiert haben: „Ich habe keine Zeit?“ Sei mal ehrlich … Es gehörte ja irgendwie zum „guten Ton“. Und nun ist alles anders – wir haben Zeit.

Nimm den Druck raus. Lass Gefühle zu – auch negative. Ja, wir dürfen wütend sein. Denn unser Belohnungssystem wird nicht mehr angesprochen durch den Konsum, die Zusammenkünfte, dem Durchhalten und kein Ende…

Also müssen wir still werden, inne halten und uns anders belohnen, zum Beispiel, mit Bewegung in der Natur. Aber nicht nur durch den Wald oder Stadtpark rennen, sondern langsam gehen, im Schritt-Tempo. Ganz bewusst das Tempo rausnehmen, die Umgebung wahrnehmen. Sie quasi einsaugen. Die würzigen Harze der Bäume, die unser Wohlbefinden steigern. Die Düfte der Blumen inhalieren, die Farben wahrnehmen.

Produziere Deine eigenen Glückshormone: Das geschieht schon, wenn Du Dich aufraffst, um Deine Yogamatte auszurollen 😉 Im KundaDance und im Yoga erzeugen wir Glückshormone – ohne Shopping oder Schokolade. Das erfordert Disziplin und ein Umdenken, ja. Und es ist kein Spaziergang. Aber es bedeutet: Ich nehme etwas weg und bekomme etwas viel besseres. Vielleicht eine stabilere Gesundheit, mehr Gelassenheit, weniger Angst, ich bleibe mehr bei mir selbst, werde klarer, freundlicher…

Je regelmäßiger man etwas tut, desto schneller erinnert sich der Körper daran und beginnt mit der Produktion des fröhlichen Happy-Hormon-Chemie-Cocktails.

Ein paar Anregungen für den Alltag. Nimm Dir, was Du brauchst:

1.) Boxen ist eine gute Übung, um Süchte, Ängste und Frust loszulassen. Einfach gute Musik auflegen und 3 Minuten in die Luft boxen!

2.) Gleiche Dein Nervensystem aus. Im Kundalini-Yoga haben wir dazu viele abwechslungsreiche Übungen. Melde Dich zu einem Kurs an!

3.) Praktiziere die Strohhalm-AtmungSie hat eine stark kühlende und entspannende Wirkung. Beruhigt quasi erhitzte Gemüter…

* Rolle die Zunge zu eine „U“.
* Atme durch die gerollte Zunge ein.
* Atme durch die Nase aus.

Dauer: 1 bis 3 Minuten

Möglicherweise bemerkst Du am Anfang einen leicht bitteren Geschmack auf der Zunge. Das ist ein Zeichen für Entgiftung, Reinigung…

4.) Produziere Glückshormone: Arme anwinkeln. Hände zu Fäusten ballen. Fäuste auf Brusthöhe. Nun diese Fäuste schnell vorwärts umeinander drehen. Dauer: 1 bis 3 Minuten

5.) Lache aus dem Bauch heraus. Sei albern.

6.) Singe, nicht nur unter der Dusche. Mantren eignen sich ideal dafür. Meine Freundin Siri Preetam aus Norwegen und ich veranstalten 1x im Monate einen GRATIS-Mantra-Abend. Dauer: ca. 1 Stunde. Melde Dich dazu an. Es ist wunderbar erhebend…

7.) Schüttel Dich! 5 bis 15 Minuten. Je nachdem, wie viel Zeit Du hast und in Dich investieren möchtest. Gerne morgens, gleich nach dem Aufstehen. Das Schütteln löst die Erstarrung. Erfrischt Deine Zellen. Macht Dich locker – im Körper und im Mind.

8.) Dusche kalt! Ja, eine Zumutung, ich weiß. Aber Deine Zellen lieben es. Es werden dabei Glückshormone ausgeschüttet. Und last but not least: Wenn Du am Morgen die kalte Dusche überstanden hast – was kann Dich jetzt noch erschüttern?

9.) Tue Gutes

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14. April 2021: KEEP UP  Halte durch, weiter so… ist das GROSSE MANTRA des Wassermann-Zeitalters. Und es bewahrheitet sich wirklich in dieser ver-rückten Zeit. Haltet durch – auch wenn es vielleicht manchmal (oder immer öfter) schwerfällt…

Daher möchte ich HEUTE die „SMILING-BUDDHA-Meditation“ mit Euch teilen: 

* Setze Dich aufrecht hin (Stuhl, Boden etc.), Ellenbogen in den Seiten (Rippen), Handflächen nach vorne. Kleinen Finger und Mittelfinger beugen – der Daumen hält sie unten. Zeige- und Mittelfinger gestreckt. 

* Schließe Deine Augen, konzentriere Dich mit geschlossenen Augen auf Dein 3. Auge (liegt zwischen den Augenbrauen). (Du schielst quasi leicht nach oben).

* In Gedanken chante das Mantra: Sa-Ta-Na-Ma (Geburt – Leben – Tod – Wiedergeburt/Neubeginn; Oder: Ich lebe wahrhaftig). 

* Mache dies für 3 bis 11 Minuten. 

* Zum Schluss einatmen, Arme hochnehmen, schütteln und in den Schoß legen. Stelle Dir vor, wie Dein Körper mit Licht angefüllt ist.

* Ich wünsche Dir einen lebenswerten Tag

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März 2021: Yoga in der Mittagspause oder für zwischendurch: 

Wir bleiben weiterhin zu Hause. Ob zum Arbeiten oder zum Sporteln, denn auch Fitness- und Yogastudios haben geschlossen. Auch meins… Wichtig ist es aber, beim Rasten nicht zu rosten. Du kannst gerne in meine Online-Kurse kommen, aber auch selbst zu Hause oder zwischendurch etwas tun, um fit zu bleiben.

Kennst Du das auch? Da sitzt man ewig lange vor dem PC – gerade in Coronazeiten mit den vielen Online-Meetings – und nicht nur, dass man des Bildschirms schnell überdrüssig wird, nein, Nacken, Schultern und Rücken tun weh. Okay, Arbeit muss sein (am besten solche, die Spaß macht) und deshalb gibt es jetzt eine Übung gegen Rückenschmerzen, bzw. vorbeugend. Denn Experten empfehlen eine dynamische Sitzhaltung: also räkel Dich zwischendurch, nur nicht starr sitzen ist die Devise! Das kann starr und unbeweglich machen – auch im Mind… Angefangen beim Kopfkreisen über das Schulter-, Arm- und Händekreisen, das Zusammenfalten der Hände hinter dem Rücken, bis hin zum seitlichen Beugen nach rechts und links. Alles leichte Übungen, die Du stündlich einbauen könntest. Mobilisiere Deine Wirbelsäule ! Das macht wacher und klarer.

Der Drehsitz – wohltuend bei Rückenschmerzen: Nimm die Position auf dem Foto ein. Der rechte Oberschenkel liegt an der Rückenlehne an. Achte darauf, dass Deine Wirbelsäule aufrecht bleibt. Schultern sind entspannt nach unten gezogen. Atme mehrmals tief in den Brustkorb, am besten durch die Nase ein und auch wieder aus. Spüre die Rippen und die Wirbelsäule. Seite wechseln… 

Wirkung: Verspannungen werden gelöst. Gleichzeitig ist diese Haltung auch eine Massage für Deine Organe. 

Schreib mir, wie Du Dich fühlst 

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1. März  2021: Ich liebe WALD-YOGA 

Du fühlst Dich müde? Dann habe ich eine wunderbare Übung, die man in der Natur machen kann. Am besten im Stand auf einem Spaziergang im Wald. Diese Übung gibt Dir den zusätzlichen Frische-Kick…

Siehe Foto: Strecke die Arme zu den Seiten aus – Handflächen zeigen nach oben – Einatmend Arme nach oben bringen – Ausatmend Arme in Ausgangsposition

*Übe dynamisch in Deinem Tempo und Rhythmus *Dauer: ca. 1 bis 3 Minuten
*Wirkung: Energetisierend 

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10. Februar 2021; Lesezeit: ca. 7 Minuten

Zeit, um einen Schneemann oder Luftschlösser zu bauen…


Du hörst lieber zu? Nur einen Klick entfernt…

Du liest lieber? Bitte sehr…
Zeit, um einen Schneemann oder Luftschlösser zu bauen…

Manchmal ist es einfach das Glück des Augenblicks. So wie heute. Wenn ich mit einer Tasse Milch-Kaffee am Morgen vor dem offenen Fenster sitze und es schneit. Feine Schneeflöckchen rieseln aus dicken grauen Wolken vom Himmel auf die Erde, lassen sich vom leichten Wind treiben, als würde jemand Puderzucker auf einen frisch gebackenen Kuchen sieben. Die Dächer haben keck weiße Hauben aufgesetzt, Büsche, Sträucher und Bäume einen Umhang aus zarten, sternförmigen Kristallen, die fest zusammenhalten. Es ist Februar und im Hintergrund tirilieren ein paar Vögelchen. Da ist Frau Meise zu hören, der freche und zankfreudige Grünfink, die Kernbeißertruppe sowie die stets fröhlichen Spatzen. Über allem erhebt sich manchmal noch etwas mager das dumpfe Klopfen oder Balztrommeln des Buntspecht-Sprösslings, der auch auf sein Recht am Futterhäuschen pocht.

Frisch zieht es hinein

Glücksgefühle rieseln durch meinen Körper, während ich die henkellose Tasse mit den Rentieren, das Geschenk einer lieben Yogaschülerin, zwischen meinen Händen halte. Das Fenster ist weit geöffnet und es zieht frisch hinein in die gute und warme Stube und in meinen Körper und Geist. Glück spüre ich in der Magengegend, am Solar-Plexus und im Herzen. Von dort weitet es sich aus, strahlt durch den ganzen Körper. Für einen winzigen Augenblick bin ich ein so was von zufriedener Mensch 🙂 Hier auf der Erde zu sein, an diesem Ort, zu diesem Zeitpunkt – nirgendwo anders. Bin auch mit meinen Gedanken nicht auf Reisen, sondern im Hier und Jetzt. Der Kaffee mit viel Milchschaum schmeckt süß und rinnt meine Kehle hinunter…

Plötzlich taucht mein Teenager-Kind auf und flötet: „Mama, ich habe ein Problem…“ Selbst das nehme ich nur wahr und lächele. Ich bin DA (nicht dort), ganz bei mir, in meiner Kraft und Klarheit; was kann mir schon passieren? Mein Sohn kommt zu mir, lächelt und nimmt mich ganz fest in den Arm. Das war es, was er wollte. Er wollte mir eine Umarmung schenken. Ist es manchmal nicht so im Leben, dass jemand etwas vermeintlich Furchtbares ausruft und alle erstarren vor Angst? Schnell entpuppt es sich jedoch als heiße Luft, die verpufft? Die Momente, die man im Schrecken verbracht hat, hinterlassen aber Spuren…

Kleine Wunder aus Mini-Pausen 

Lass Dich überraschen, jeden Tag aufs Neue, von dem was ist, nicht sein wird… Vom Zauber des Augenblicks mit all seinen Facetten und vielleicht bringt Dich dann auch nichts mehr aus der Ruhe oder Fassung, weil Du in Dir gefestigt bist, erfüllt mit so viel Schönem, dass die Natur, das Leben auch auf wenigen Quadratmetern zu bieten hat – Sekunde für Sekunde… Es müssen nicht immer die großen Dinge sein, nein, es sind die kleinen, an denen wir uns auch erfreuen können, wenn wir diese wahrnehmen und uns nicht immer von „höher, weiter, schneller“ leiten lassen. Mehr in der Zukunft, denn in der Gegenwart sind. Doch nur aus der Gegenwart ist die Zukunft gestaltbar.

Kleine Wunder können aus dieser Mini-Pause entstehen, wie ich sie immer wieder selbst erleben darf. Wie zum Beispiel die Umarmung meines Sohnes, die für noch mehr Glücksgefühle an diesem Morgen sorgt, denn mein Körper hat so ganz nebenbei Oxytocin ausgeschüttet, das Kuschelhormon, welches u.a. durch Berührung ausgelöst wird. Auch Meditation, Gebete und Yoga sollen laut neuester Wissenschaft diese Hormon-Ausschüttung begünstigen sowie eigene Berührungen. Also jeder jeden Tag dafür sorgen, dass es ihm gut geht – auch diejenigen, die allein leben. Hurra!

Neulich habe ich darüber in einer Zeitschrift geschrieben:
Können Umarmungen heilen? Hier kommt der Text:

*

Während der Corona-Pandemie heißt und hieß es: Abstand halten. Aber sind Berührungen für uns Menschen denn nicht wichtig? Sagt man ihnen nicht nach, dass sie sogar heilen können?

Happy Unsere Haut verfügt über Rezeptoren, die auf Berührung reagieren. Diese nennen sich C-taktile Fasern und leiten die äußeren Reize extrem schnell zum Gehirn weiter. Daraufhin wird das Wohlfühlhormon Oxytocin ausgeschüttet, sowie Dopamin und Serotonin, die kleinen Glücklichmacher. Man kann also sagen, dass Umarmungen auf jeden Fall sehr froh machen.

Schmerzen werden weniger stark wahrgenommen, wenn eine nahestehende Person, zum Beispiel aus der Familie, einem dabei die Hand hält. Auch Ängste verschwinden schneller.

Zufriedene Paare berühren sich öfter, streicheln sich, wenn sie verliebt sind. Nun kann man das auch umdrehen. Braucht die Beziehung mehr Schwung, nehmen Sie Ihren Partner doch einfach öfter in den Arm.“ (Woche der Frau, ET 10.2.)

*

Und so verweben sich ganz nebenbei beim Schreiben dieses Yoga-Blog-Beitrags Umarmungen mit dem bewussten Moment des Seins. Alles gehört zusammen. Wenn ich das eine nicht haben kann, dann vielleicht das andere. Du entscheidest, was Du aus Deinem Leben und der Gelegenheit machst. Lass Dich von nichts und niemanden herunterziehen oder hetzen. Hole Dich stets in die Gegenwart zurück und stelle Dir bei Bedarf die Frage: Was macht dies und das mit mir? Dann schreibe auf, was Dich bedrückt. Lese es Dir durch. Und wenn Dir danach zu Mute ist, sage: „Ich lasse bewusst alles Belastende in meinem Leben los.“ Fühle es – auch den Zustand danach, die Befreiung und Erleichterung. Und wenn Du magst, dann verbrenne den Zettel.

Ich schaue weiter aus dem Fenster, nachdem ich diese Zeilen geschrieben habe. Es schneit noch immer… Wie lange? Keine Ahnung. Ist auch egal. Vielleicht ist die weiße Pracht morgen schon wieder weg und es grünt bei uns. Auch dann freut es mich. Denn ich habe den Augenblick genossen, das Besondere darin mit meinen Augen, Gefühlen und Gerüchen wahrgenommen – die kindliche Freude in meinem Herzen gespürt, die Schnee auslöst. Das kann mir heute keiner nehmen.

Sat Nam.

Tipp: Schaffe Dir regelmäßig den Raum für Deine Yoga-Praxis. Du wirst sehen, dass dadurch mehr Zeit entsteht als verloren geht. Schaue gleich mal bei den Kurs-Angeboten.

Und hier noch eine kleine Übung, die Dich darin schult,
in den Moment zu kommen (besonders wenn es hektisch ist):

* Stelle Dich aufrecht hin oder sitze bequem mit gerader Wirbelsäule auf dem Stuhl mit beiden Füßen fest auf dem Boden.
* Nun lass los. Entspanne Deinen Bauch und atme mehrmals lang und tief durch die Nase ein und aus.
* Jetzt schaue Dich um und nimm deine Umgebung wahr. Was siehst Du? Was riechst Du? Welches Gefühl steigt in Dir auf?
* Egal, was es ist: Genieße die Jetzt- und Hierzeit. Mache Dir bewusst, dass Du alles hast, was Du brauchst.

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21.1.2021 (was für ein besonderes Datum) 🤗

Lesezeit: ca. 7 Minuten

An Tagen wir diesen

… hilft noch nicht einmal Schokolade. Da ist einfach sooooo viel los: das Wetter schlägt um und gleichzeitig auf die Stimmung, eine Online-Konferenz jagt die andere (sitzen, sitzen, sitzen), Beiträge für Zeitschriften müssen geschrieben und bestückt werden, die Wäsche gemacht, ach und der Kühlschrank schreit auch nach Futter (genau wie die Familie ;-). Nebenbei „schnell“ in den Supermarkt düsen, anschließend das Essen mit der ganzen Schnippelei zubereiten, aufräumen, obendrein hat sich die Katze dann auch noch erleichtert und das Malheur muss beseitigt werden… Puh… 😅Kennst Du das? Ausnahmsweise war ich mal nicht gut gelaunt und hatte kein Verständnis für alles und jeden. Nein, ich war gereizt und genervt… Genau an Tagen wie diesen ist das nun einmal so. Egal, wie erfüllend der Job ist, wie sehr man sein Leben und die Mitmenschen liebt, manchmal ist einem einfach alles zu viel. Ich bin da ganz ehrlich: Auch mir geht das gelegentlich so. Es ist mir schlichtweg zu viel Multitasking. 

Ich stand unter Strom

Normalerweise mache ich jeden Tag Yoga und das hilft, mit einem Lächeln durch den Alltag zu gehen und die Herausforderungen anzunehmen. Bei mir zu bleiben. Aber wenn ich mir nicht die Zeit für meine Yoga-Einheiten nehme, dann stehe auch ich unter Strom. Das ist mir an diesem beschriebenen Tag ganz bewusst geworden. (Danke liebes Universum, sonst hätte ich nicht die Erkenntnis gehabt!). Ein paar Tage hatte ich nämlich „keine Zeit“. Und schwupps bekam ich die Quittung: Ich war zornig, aufbrausend (s.o.). Was für ein Glück, dass ich abends Yoga gegeben habe. Und siehe da: Ich war wieder die Ruhe in Person, glücklich, entspannt – war wieder bei mir selbst angekommen. Und da war mir nun endgültig klar: Ein Tag ohne Yoga (bevorzugt Kundalini-Yoga mit seinen Benefits) ist nur zur Hälfte wertvoll. Es stärkt mich, gibt mir Kraft und eine große Portion Gelassenheit, hält mich gesund auf allen Ebenen. 

Warum ich das schreibe? Erst wenn man etwas nicht pflegt bzw. weglässt, was einem nachweislich gut tut, fällt auf, was man vermisst… Und dem hinterher zu jammern hilft niemanden. Am wenigsten einem selbst. Anpacken muss man es! Ich möchte nichts mehr von meinem Plan streichen, dass zu meinem Wohle ist (und damit auch zum Wohle meines Umfelds dient). 

50,2 Prozent der Deutschen sind Dauersitzer

Zeit sollte nie eine Ausrede sein. Eigentlich, ich weiß… 😉 Deshalb raten die Yogis zum Beispiel, früher aufzustehen, um seine Asanas zu machen. Hm, wer um 5 Uhr morgens aufsteht, der mag sicherlich nicht noch früher aufstehen… Verständlich. Aber irgendwo sollte man sich am Tag ein Zeitfenster von wenigstens einer halben Stunde einbauen, um Yoga-Übungen zu machen (oder eine andere Art der bewegten Entspannung bzw. Sport im moderaten Wohlfühlbereich). Denn all das Adrenalin, dass sich im Körper staut, muss, im wahrsten Sinne des Wortes, bewegt und eliminiert werden. In der Steinzeit rannten wir mit viel Adrenalin (Stresshormon) im Blut vor Säbelzahntigern weg. Heute haben wir ebenfalls Stress, aber wir sitzen  auf der Couch, dem Bürostuhl (vor dem Computer in Konferenzen) oder im Auto. Adrenalin kreist im Blut, weil es nicht abgebaut wird. Laut einer Studie der Universidad Rey Juan Carlos (URJC) in Madrid gehören in Deutschland 57,2 Prozent der Männer und 50,2 Prozent der Frauen zu den „Dauersitzern“. Oops. Und das ist schlecht für die Gesundheit und dem Nervenkostüm.

Schüttel den Stress ab

Meditation soll helfen, gelassener zu werden. Stimmt. Aber: Man sitzt wieder und soll auch noch still werden. Natürlich hilft Meditation nachweislich, sich zu sammeln und Kraft zu tanken. Es ist eine wunderbare Form der Entspannung, nur die Bewegung fehlt. Tipp: Vor dem Meditieren ein paar Übungen machen oder 3 bis 5 Minuten zu flotter Musik auf der Stelle joggen bzw. schneller gehen. Auch gut: Schüttel Dich. Wenn Du Interesse an einer bewegten Meditation hast, dann schreibe mir. Du bekommst sie GRATIS. By the way: Bei uns im Kundalini-Yoga 🧘‍♀️bewegen wir uns erst (meist dynamisch) und dann kommt die Meditation. 

Vor ein paar Tage nahm ich an einem super Online-Workshop meiner Firma teil. Der war richtig toll, aber wir saßen starr auf dem Stuhl und glotzten in die Röhre, brainstormten, lachten. Auf dem Stuhl wurde ich immer zappeliger, der Rücken tat weh… In der einstündigen Mittagspause habe ich dann erst einmal etwas gegessen. Doch ich fühlte mich innerlich so unruhig. Ich hatte die Eingebung: Mach KundaDance 💃 am offenen Fenster. Gesagt, getan, reinigte ich in 15 Minuten bei flotter Musik meine 7 Chakren (je 2 Schritt-Kombis pro Chakra) und, oh wunder, danach war ich fit für den Nachmittagsteil des Workshops, der weiterhin sehr positiv und kreativ war.

Es sollte Dir schnurzpiepegal sein, was die anderen sagen

Ihr seht, auch das ist möglich. Sich in der Mittagspause Zeit für Bewegung zu nehmen – egal, was die anderen sagen. Im Home-Office ist das natürlich leichter umzusetzen, aber auch im Büro sollte es möglich sein. Oder im Pausenraum bzw. im Sommer im Hof, im Park, im Garten… Es kann Dir schnurzpiepegal sein, was die anderen sagen oder wie sie schauen und vielleicht einen flotten Spruch auf den Lippen haben. Lade sie ein mitzumachen. Vielleicht entsteht schon bald eine kleine Pausen-Gruppe 👯. 

Übrigens: Für dieses Syndrom der Ungeduld und Unkonzentriertheit durch intensive Online-Meetings gibt es mittlerweile einen Namen: Zoom Fatigue (engl.: Zoom-Müdigkeit). Diese intensive Nutzung führt zu einer anderen Art von Müdigkeit und sogar Erschöpfung als Präsenztermine, ergab eine aktuelle Studie der Hochschule für Wirtschaft in Ludwigshafen. Physische Auswirkungen sind zum Beispiel neben der Zappeligkeit, Kopf- und Rückenschmerzen. Und das war mir passiert. Der oben beschriebene Tag der Gereiztheit war genau der nach dem Dauer-Online-Meeting. Ärzte raten: Je nach Länge der digitalen Sessions aktive Pausen von etwa zehn Minuten einzulegen. So können die Teilnehmer aktiv abschalten und sich BEWEGEN! Genau, kann ich nur bestätigen. Schalte in der Pause Ton und Kamera aus oder verlasse das Meeting und dann bewege Dich (s.o.).

Bewegung steht sogar 2021  in den Sternen 

Spannend: 2021 lädt durch die Planetenkonstellation mit Uranus zu Bewegung und Freiheit ein – Saturn liebt aber das Alte 😉 Was tun? Mein Vorschlag:  Schluss mit Ausreden (jedenfalls meistens 😉 – geh raus aus Deiner Komfortzone und komme ins Tun. Dann darfst Du Dich darüber freuen, die Challenge gemeistert zu haben. Ganz nebenbei öffnest Du Dein Herz für neue Möglichkeiten. Yogis und Buddhisten sagen, zuerst sollte man sich selbst ändern, sein Selbst justieren, dann kann praktisch alles verwandelt werden… Probiere es aus. Und wenn Deine Entschlossenheit mal schwindet, dann sag Dir einfach: „Diesmal schaffe ich es“

Schreibe mir Deine Erfahrungen. Ich wünsche mir sehr, mit Dir, liebe/r LeserIn in den Dialog zu treten: albtal-yoga@gmx.de

P.S. Etwas Persönliches Mein Sohn bekommt derzeit, wie so viele Schüler, digitalen Unterricht – ohne Sport. Warum lässt man dieses Fach weg?  Die jungen Wilden brauchen es doch so nötig. Teenager toben nicht mehr auf der Straße herum, sondern verbringen die meiste Zeit ihrer Freizeit vor Playstation und Co.  Sie werden zappelig und ungehalten, wissen nicht wohin, mit ihrer Energie… Ich würde mich freuen, wenn SportlehrerInnen Zoom, Teams & Co. nutzen, um mit den SchülernInnen Übungen zu machen. Das ist doch ganz leicht. Wir im Yoga machen es doch vor, dass es geht…

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30. November 2020 –
Verabrede Dich mit Dir selbst

Es ist alles gesagt, habe ich das Gefühl – wir können uns nicht mehr echauffieren über Situationen, Umstände etc. Irgendwann kommt ein Punkt, an dem es besser ist zu schweigen, nach innen zu gehen, nicht mit dem Mund zu reden, Rückzug. Mit seiner inneren Stimme kommunizieren. Sich mit seinem Selbst verbinden. Liegt in der momentanen Zeit vielleicht eine Aufforderung darin? Still zu werden? Sich nicht abhängig zu machen von Meinungen anderer, den Medien etc.?  Sondern sich selbstzufrieden  vertrauen – was so schön in dem Wort „Selbst-vertrauen“ liegt. Sich zu fragen: Was tut mir gut? Was will ich? Wo soll meine Reise hingehen?

 „Meinen Bauch höre ich nur, wenn er knurrt“, sagte er

Innehalten und Stille sind zwei Zauberwörter, denen wir öfter nachgehen sollten. Ein lieber Bekannter pflegte in Diskussionen gerne schmunzelnd zu sagen: „Innere Stimme, habe ich nicht. Bauchgefühl, was ist das? Meinen Bauch höre ich nur, wenn er knurr, ich Hunger habe“ Klar, die Lacher hatte er auf seiner Seite. Ich habe versucht, es zu erklären. Aber:

Man muss üben, wieder mit seiner inneren Stimme Kontakt aufzunehmen. Das gelingt beim ersten Mal oft nicht so gut. (Wie oft in Leben ;-). Aber nicht aufgeben. Es braucht Training. Wir sind überall (im außen) nur nicht bei uns selbst“ – ein wunderbar wahrer Spruch aus dem Kundalini-Yoga. Mal ehrlich, findest Du Dich darin wieder? 

Nur wenn man mucksmäuschenstill wird, hört man sie, die innere Stimme. Das Schöne: Je öfter man sich ihr zuwendet, desto lauter wird sie. Leider tun wir es aber zu selten oder das letzte Mal liegt vielleicht schon  lange zurück. Wir wenden uns den Nachrichten, dem Job, Verabredungen, Telefonaten, häuslichen Arbeiten, Spekulationen, Gesprächen, Problemen etc. zu, aber selten oder geschweige denn in schöner Regelmäßigkeit unserer inneren Stimme, die uns Ruhe und Zuversicht und Antworten schenken kann. Ist es ein Wunder, dass sie unhörbar leise wird? Wir pflegen sie nicht. Sie verkümmert wie ein Pflänzchen, das nicht gegossen wird. Ich hatte vor langer, langer Zeit eine Kollegin, die Verabredungen mit ihrer inneren Stimme (der Verbindung nach innen und oben) sehr ernst nahm und diese im Kalender eintrug !!! Wollte man sich mit ihr treffen, lehnte sie ab, weil sie schon einen Termin hatte und schlug einen anderen vor. Wow! Das habe ich mir damals zu Herzen genommen und befolgt.

                                            Zappelphilipp(a)  lässt grüßen

Wie kannst Du nun leicht Kontakt mit Deiner inneren Stimme aufnehmen? Ganz einfach: Werde leise und horche. Setze Dich hin, schließe die Augen, atme tief ein und aus. Ja, ich weiß, was so einfach beschrieben ist, mutiert zu einer Herausforderung. Zum einen muss man sich Platz freischaufeln, sprich: Zeit nehmen und ganz viel von seinem Freizeit-Aufgabenplan streichen. (An dieser Stelle sei bemerkt: Ja, es geht). Wenn das geschafft ist, sitzt man zappelig auf dem Stuhl, weil einem dies, das und jenes in den Kopf kommt… Noch bevor Du wirklich still geworden bist. Breche nicht ab! Denn wenn dieser Gedankensturm vorbei ist, und Du ihn ausgehalten hast, dann kommt die wahre Stille, die Pforte öffnet sich… 

                                                60.000 Gedanken pro Tag?

Es gibt auch aktive Varianten, in Kontakt mit dieser Stimme zu treten, z.B. durch Kundalini-Yoga. Wir praktizieren dort gerne Mantras oder Atem-Meditationen, bei denen man „ganz viel auf einmal machen darf“. Das hat den Zweck, nicht zu denken, sich auf den Moment und die Übung zu konzentrieren, nicht abzuschweifen, seine Gedanken zu beruhigen, die den lieben langen Tag plappern… (60.000 sollen es mindestens pro Tag sein.)
Wenn wir fertig sind, ist da eine tiefe Stille und plötzlich meldet sich nach gutem Üben die innere Stimme, sinnhafte Gedanken, Botschaften kommen aus dem Innersten hoch, Deinem inneren Kern – oder es bleibt auch manchmal nur still. Lausche dieser Leere. Kommen  im Laufe der Zeit Botschaften zu Dir, kannst Du ihnen immer mehr vertrauen. Und dann bekommst Du wieder ein gutes „Bauchgefühl“. Ja, ich vertraue meinem Bauch, kannst Du dann sagen, weil Du weißt, welcher Schatz in Dir verborgen liegt, den Du 24 Stunden am Tag nutzen kannst.

                                Ideen, die Dich zu einem Schatz bringen

1.) Easy Breath-Walk: Gehe spazieren, in die Natur hinaus, verbinde Deine Schritte mit dem Atem. 3 Minuten bewusst so laufen, 2 Minuten nachspürend laufen. Dies mindestens 3x so wiederholen. 

* Zum Schluss, breite Deine Arme beim Einatmen weit aus, als würdest Du die Welt umarmen (wie ich beim Herbstspaziergang, siehe Foto), beim Ausatmen lass die Arme wieder sinken. Tue dies 3x

Oder

2.) Zufriedenheits-Meditation: Setze Dich entspannt auf einen Stuhl oder in den Schneidersitz auf dem Boden, lege Deine linke Hand auf Dein Herzchakra (quer über die Brust, Fingerspitzen zeigen nach rechts). Die rechte Hand legst Du ab ins Gyan-Muda* (Daumen und Zeigefinger berühren sich mit sanftem Druck).
– Atme lang durch die Nase ein (Brustkorb hebt sich)
– Atem halten
– Langsam und vollständig durch die Nase wieder ausatmen
– Atem kurz aushalten
– Fahre nun in Deinem Rhythmus für 3 Minuten fort. Starte sanft mit 3 Minuten und spüre stets nach. Die Momente nach einer Meditation sind die wichtigsten: man ist bei sich und mit sich verbunden!

Tipp: Wenn Du Dich steigern magst – der Ziel-Zyklus geht 3 x 3 Minuten, mit jeweils 1 Minute Pause (= ca. 15 Minuten für Dich).

Mache diese Übung jeden Tag oder 3x die Woche. Du kannst gerne leise beruhigende Musik dabei laufen lassen.

Probiere aus, was Du magst und vor allen Dingen, was geschieht… 

*Gyan-Mudra ist übrigens eine Fingerhaltung, die Dir Ruhe und Frieden schenkt. Und das wünsche ich Dir von ganzem Herzen (nicht nur in der Adventszeit): Ruhe und Frieden finden inmitten des oft chaotischen Alltags. Schreibe mir gerne Deine Erfahrungen (Mail siehe „Kontakt“).

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4. November 2020 – Magic Step No. 2

Sei gut zu Dir und grübel bitte nicht zu viel über das, was noch getan werden muss. Dabei wird man ja ganz wuschig und ist nicht im Hier und Jetzt, dem einzigen Moment, der änderbar ist. Wenn ich ständig mit meinen Gedanken in der Zukunft bin, bin ich nicht in der Gegenwart. Das muss man sich wirklich mal bewusst machen. Und dabei weiß ich doch wirklich nicht, was morgen sein wird… Meine Gedanken sind reine Spekulation… Und genau das kann zu Angst führen… Angst vor dem Unbekannten…

Ich stehe auch oft am Abend im Bad und gehe in Gedanken den anderen Tag durch: Das ist zu tun, jenes und welches. Das verursacht Herzrasen und ich komme nicht zur Ruhe! Völlig kontraproduktiv am Abend! Mittlerweile unterbreche ich bewusst dieses Gedankenkarussell mit einem „Stopp“. Das Morgen kommt und ich muss mich nicht jetzt darum kümmern. Ich konzentriere mich dann ganz bewusst auf den Moment, z.B. Zähneputzen, die Atmung.
Wenn Du ebenso wie ich gerne mal in diese Falle tappst:
Mach Magic-Step No.1
Auch gut: Aufschreiben, was zu tun ist, dann ist es aus Deinem Köpfchen… Deshalb liegen bei mir überall Notizzettel und Stifte, bzw. Notizbücher und Stifte herum.

Apropos Schreiben: Kommen wir an dieser Stelle nochmal auf die Negativspirale zurück (Post vom 24.10.). Es kann nur von Vorteil sein, diese Spirale zu durchbrechen aus Arbeit, keine Zeit, Freizeitstress, Alltag, Kinder (und Rumkutschiererei der selben), Partner, Familie
………………………., …………………., …………………… (die Liste kann jeder an dieser Stelle beliebig ergänzen).

Die Kunst besteht für mich darin, bewusst Pausen einzubauen: Jeden Tag ein paar Minuten reichen. Das verändert auf der ganzen Linie. Mit diesen kleinen ersten Schritten kann man in seinem Gehirn großes bewirken: neue Wege/Nervenbahnen werden angelegt. Wird das konsequent 40 Tage praktiziert, hat sich eine Gewohnheit verändert, alte Muster wurden durchbrochen. Herzlichen Glückwunsch

P.S. Bist DU bereit für eine kleine Challenge?
Wenn Du Dir beispielsweise 40 Wochen (oder sogar 40 Tage) Zeit für 1 bis 1,5 Stunden Yoga pro Woche nimmst (oder einer anderen Entspannungsform Deiner Wahl), dann hast Du den Kreislauf (s. o.) durchbrochen und kannst Dir auf die Schulter klopfen. Du hast die härteste Asana gemeistert, die da heißt: „Überwindung des inneren Schweinehundes“.
Dazu gehört Disziplin, aber Du wirst reich belohnt und erhältst das große Geschenk eines erfüllten, glücklichen Lebens.
Wahe Guru!

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31. Oktober 2020 – Magic Step No. 1

Gibt es einen Ausweg aus dieser zur Gewohnheit gewordenen Negativ-Spirale aus zu viele Aufgaben, wenig Regeneration und Co.?
Ja, es gibt eine Lösung – minimaler Aufwand, maximales Ergebnis:
A T M E  !
B R E A T H E !

Unter Stress atmen wir viel zu flach. Organe, unser Gehirn unsere Zellen etc. werden nicht genügend mit Sauerstoff versorgt, der Körper kann übersäuern und unser Stoffwechsel arbeitet nicht mehr optimal. Wir verspannen innerlich, Kopfschmerzen plagen uns, wir werden nervös und gereizt…
Doch es gibt eine LÖSUNG für all das. Sie kostet kein Geld. Dein Einsatz ist Zeit: Gönne Dir jeden Tag mindestens 2 bis 3x eine Atempause. Einfach innehalten, Hände in Gebetshaltung an die Brust legen (Handflächen aneinander, rechte und linke Gehirnhälfte werden harmonisiert), Augen schließen und bewusst 3 tiefe Atemzüge bis in den Bauchraum hinein nehmen (am besten durch die Nase ein und wieder ausatmen). Du katapultierst Dich ins Hier und Jetzt, wirst klarer, wacher und präsenter. Das gibt wieder Kraft für die nächsten Schritte.
Mein Tipp: Stelle Dir einen Timer, der Dich an das bewusste Atmen erinnert! Ich mache das oft, stelle mir zum Beispiel sonntags den Timer so, dass er jede Stunde ein Signal sendet. Und egal was ich tue – Kochen oder Plaudern oder Fernsehen – ich halte inne und gönne mir diese 3 tiefen Atemzüge. Erfrischend und erdend zugleich.

NATUR-TIPP: Wenn Du in der Nähe eines Waldes oder Parks wohnst, dann gönne Dir ab und zu diese Atempause an der frischen Luft – oder öffne zumindest zwischendurch mal das Fenster, stelle Dich dort hin und atme ein, atme aus, atme ein, atme aus…
Auch gut: Schau auf das obige Waldbild oder auf ein anderes Foto Deiner Wahl – und dann atme! Hole Dir das Bild auf Dein Handy, hänge es an den Kühlschrank oder schmücke eine Wand Deiner Wohnung mit einem Wald-Poster. Es scheint, als würdest Du im Wald stehen und die würzige, heilende Luft direkt in Deine Lungen einsaugen, bei guter Konzentration hörst Du die Blätter im Wind rascheln, spürst die Sonnenstrahlen auf Deiner Haut. Wie wohltuend!
Tatsächlich ist es so, dass ein intensives, inneres Vorstellungsbild genauso wirksam wie ein reales Erlebnis sein kann. Probiere es doch mal aus!

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24. Oktober 2020 – Negativspirale

Ist der Frust zu groß aus: Ich bin überall, außer bei mir selbst? Dann hilft nur eins:
Konsequent „Nein“ sagen zu mehr Aufgaben!!!
An dieser Stelle wirst Du vielleicht schlucken und insistieren, dass das doch nicht geht. Ich kann doch meinem Chef nicht sagen, dass ich Feierabend mache, weil ich z.B. zum Yoga-Kurs möchte, wenn er noch etwas von mir möchte. Oder meinem Mann, der den ganzen Tag gearbeitet hat, das Baby oder den Staubsauger in die Hand drücken… Doch, rein theoretisch kannst Du das (wenn es keine Leben kostet und das, was zu erledigen ist, nicht wirklich dringend ist!!).
Ja, es ist provokativ und erfordert Mut ohne Frage. Aber wächst man einem Sprichwort zufolge nicht mit seinen Aufgaben?

Wenn Du eine neue Gewohnheit etablieren möchtest, ist das mit Disziplin verbunden. Möchte ich mein Smartphone verstehen, muss ich zunächst viel mit ihm machen, will ich gut Auto fahren, muss ich es praktizieren, will ich’s schaffen, eine Stunde am Tag joggen zu geben, muss ich jeden Tag etwas rennen, um dann die lange Zeit zu schaffen! Fazit: Üben ist eine Disziplin, um etwas richtig gut zu können!  In unserem Fall heißt es, immer öfter mal „Nein“ zu Mehrarbeit und Co. zu sagen. Irgendwann wird der Chef (die Chefin) es kapieren und frotzeln: „Ja, ja, ich weiß, Sie müssen zum Yoga-Kurs (Thai-Chi, Qi-Gong etc.)“
Das Tolle: E/Sie wird bemerken, dass es Dir gut tut, weil Du mental stärker und körperlich gesünder wirst. Eigentlich sind das doch nur Vorteile für ein Unternehmen (auch das eigene) oder dem Family-Business aus Haushalt, Kinder und Co., wenn man ab und zu NEIN sagt.
Natürlich gibt es Ausnahmen, dessen bin ich mir aus eigener Erfahrung voll und ganz bewusst. Aber diese Ausnahmen sollten im Idealfall nicht zur Regel werden, dass ist es, was mir auf dem Herzen liegt.

Denn wird das alles zur Regel mit Mehr-Arbeit, Zusatzaufgaben, Überstunden und Du hast kaum noch Zeit zum „Luftholen“ sowie Krafttanken, kann eine Negativspirale in Gang gesetzt werden: Zu viel Arbeit – kein Ausgleich – Sehnsucht nach dem Wochenende – danach ist immer noch zu viel Arbeit – kein Ausgleich – das Wochenende reicht schon längst nicht mehr zum Regenerieren (oft ist es auch pickepackevoll mit Aufgaben in der Wohnung, im Garten, Dates mit Freunden, Fußballspielen der Kids oder der Ballettaufführung).
Es steigt die Sehnsucht nach Urlaub: Doch auch diese Zeit reicht nicht mehr aus, es etabliert sich Schlaflosigkeit, man kommt nicht zur Ruhe, steht dauernd unter Strom – Aufgaben mutieren zu einem Berg, weil man kaum noch Kraft hat… Leider immer noch kein Ausgleich in Sicht, weil man soziale Kontakte streicht oder reduziert, den Sport, das Yoga, den Gesangs- oder Reitunterricht aufgibt, das Tanzen bzw. sonstige Hobbys – man wird ungehalten, ist einfach nur erschöpft, vielleicht öfter krank (schleppt sich aber trotzdem zur Arbeit oder erledigt die Hausarbeit), verliert den Spaß an allem… Die einst lachende Mama wird zunehmend brummiger… Ein Burnout droht…

Wenn Du Dich darin erkennst, ist es Zeit zur Umkehr! Denn, wer gut für sich selbst sorgt, schafft auf lange Sicht die ideale Voraussetzung für ein Leben in Gesundheit und Freude.

Apropos: Auch Menschen, die ihren Job von Herzen gerne machen, ihn als Berufung ansehen und dadurch immer mehr machen, sind vor dem Ausbrennen nicht gefeit…

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17. Oktober 2020 – Bewusstwerdung

„Keine Zeit, keine Zeit…“, sagte schon der Hase in „Alice im Wunderland“

Irgendwie scheint genau dieser Satz aus dem 1865 erschienenen Kinderbuch von Lewis Carroll in der realen Welt ein „Zeichen der Zeit“zu sein, quasi ein Dauerbrenner.
„Oh, jetzt habe ich wieder mehr aufgebrummt bekommen, kann leider nicht zum Kurs kommen.“ Es scheint, dass wir Menschen von einer Aufgabe zur nächsten geschubst werden und kaum mehr Zeit aufbringen können, um für einen regelmäßigen Ausgleich zu sorgen, der uns in der Balance hält, z.B. durch Meditation, einem Spaziergang, Yoga… Oder ist es nur eine Frage der Organisation und Priorität? Wir wollen immer auf allen Hochzeiten tanzen. Haben Angst, etwas zu verpassen und dann passiert folgendes: Es wird genau das vom Plan gestrichen, was Kraft gibt. Gut ist für Dich, Deine Familie, Deine Arbeit, Dein Leben… Deine Energie-Tankstelle sein kann, um Dein Stück vom Kuchen zu genießen. Und wer weiß, vielleicht kannst Du mit der Zeit untertscheiden, welches Event, welche Entspannungsform, welche Bewegungsart etc. Dir wirklich wichtig ist, weil Du den Benefit spürst und darauf nicht mehr verzichten möchtest.

Denn es ist so wichtig mental stark und körperlich fit zu sein. Gerade in diesen fordernden Zeiten! Wenn wir aufschreiben würden, was uns so den ganzen Tag durch den Kopf schwirrt und es dann lesen, würden wir sagen: „Das ist völlig bekloppt…“ Zufriedenstellender wäre es, die QUALITÄT der GEDANKEN zu erhöhen, jedoch die MENGE der Gedanken zu reduzieren.

Das schaffst Du durch Yoga und Meditation.
Yoga macht Deinen Körper beweglicher und stärkt Dich mental durch Meditation. Letzteres führt u.a. dazu, dass Du fokussierter und „Frusttoleranter“ wirst. Patanjali (Verfasser der Yoga-Sutren) sagte: Yoga hilft, die Wogen der Gedanken zu glätten.

Hier nochmal zusammengefasst:
Bewegung ist gut für den Körper.
Geistige Stille für die mentale Gesundheit.
Doch mal ehrlich, machen wir es nicht umgekehrt?
Wir bewegen uns körperlich zu wenig, dafür gehen
wir viel mit den Gedanken spazieren? 

Natürlich ist es nicht leicht, in einem vollen Alltag Zeit für sich einzubauen, den Blick auf das Schöne zu lenken, das einem Kraft gibt – aber es ist machbar. Immer wenn ich ganz viel zu tun habe, baue ich mittlerweile ganz bewusst meine eigene, kleine (oder größere) Yoga-Einheit ein. Nehme mir diese Zeit und das müssen Mann und Sohn dann auch akzeptieren. Ich hänge einen Zettel an die Tür („Mache gerade Yoga“) und bin dann mal für eine gewisse Zeit nicht erreichbar. BIN BEI MIR!
Kaum tauche ich wieder auf, klappt es mit dem Tag viel besser, ich bin gelassener, guter Dinge und Laune, belastbarer. Alles geht irgendwie leichter von der Hand. Ich bin entspannt, habe gute Ideen. Wow, das nenne ich immer den Kundalini-Yoga-Effekt.

Gefordert ist Eigenverantwortlichkeit und Selbstfürsorge (da darf man Aufgaben delegieren, gerne auch an die Kids 😉